Konzentration und Abhängigkeiten

Konzentrations- und Klumpenrisiko

Viele Positionen sind noch keine ausgewogene Streuung.

Wenige Schwerpunkte bestimmen das Ergebnis

Konzentrationsrisiko entsteht, wenn wenige Positionen, Branchen, Länder oder Anlageklassen einen großen Teil des Portfolios bestimmen. Klumpenrisiko beschreibt dasselbe Grundproblem in anschaulicher Sprache.

Wie solche Schwerpunkte entstehen

  • Kursgewinne lassen einzelne Positionen wachsen.
  • Mehrere ETFs enthalten dieselben Unternehmen.
  • Heimatmarkt oder Lieblingsbranche werden übergewichtet.
  • Abhängigkeiten werden nicht regelmäßig geprüft.

Ein Rechenbeispiel

Eine Position hat anfangs 25 % Depotgewicht und verliert 40 %. Bleiben alle anderen Positionen unverändert, sinkt das gesamte Depot dadurch um 10 %: 25 % × −40 % = −10 %.

Gewichte statt Positionen zählen

Prüfe Überschneidungen und tatsächliche Gewichte. Streuung über unterschiedliche Branchen und Regionen sowie eine Überprüfung der Zielaufteilung können die Abhängigkeit von einzelnen Schwerpunkten begrenzen.

Risiko verstehen · Version 2.0 · Stand: September 2026.

Konzentrations- und Klumpenrisiko

Vergrößerte Infografik: Konzentrations- und Klumpenrisiko