Was Volatilität misst
Volatilität beschreibt, wie stark die Renditen einer Anlage um ihren Durchschnitt schwanken. Häufig wird sie als annualisierte Standardabweichung angegeben. Größere Ausschläge bedeuten höhere Volatilität.
Was sie nicht sagt
- Ob Kurse künftig steigen oder fallen
- Wie groß der maximale Verlust sein wird
- Warum die Schwankungen entstehen
Warum Schwankung trotzdem wichtig ist
Bei kurzen Anlagehorizonten wird das Ergebnis unsicherer. Wenn Du Geld während eines Rückgangs entnehmen musst, können Verkäufe Verluste festschreiben. Starke Schwankungen belasten außerdem Deine Disziplin und Verlusttragfähigkeit.
Mit Schwankungen planen
Ein passender Zeithorizont, breite Streuung und ein Liquiditätspuffer helfen bei der Planung. Ein Sparplan verteilt Einstiegszeitpunkte, garantiert aber weder Gewinn noch ein besseres Ergebnis als eine Einmalanlage. Vergangene Volatilität ist keine verlässliche Zukunftsprognose.
Risiko verstehen · Version 2.0 · Stand: September 2026.